Veranstaltung Mulchsaat Mais

Hier gehts zum Video:

In einer Gemeinschaftsveranstaltung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Pfaffenhofen und des Maschinenrings Laufen zum Thema „Wirksamer Erosionsschutz durch Mais-Mulchsaat“ befasste sich der Hauptakteur Max Stadler vom AELF Pfaffenhofen mit dem Erhalt beziehungsweise der Steigerung der Bodenfruchtbarkeit. Im Besonderen wurde die Gülleausbringung und –einarbeitung in abgefrorene Zwischenfrüchte mit anschließendem Maisanbau gezeigt und besprochen.

Dazu konnte Max Stadler und Geschäftsführer Herbert Galler den Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim Bernhard Kern, den 2. Vorsitzenden des Maschinenring Laufen Hans Eisl sowie Hans Überacker, den Gewässerschutzbeauftragten und eine größere Anzahl an Landwirten begrüßen.

Auf dem Acker von Peter Auer, Steinbrünning hatte der Hofnachfolger Matthias Auer auf 10 verschiedenen Parzellen im Spätsommer 2015 verschiedene Zwischenfruchtmischungen nach Winterweizen angesät.

In einem ersten Durchgang wurde der Zustand der einzelnen Parzellen von Max Stadler beurteilt. Zur Beurteilung des Bodens hatte Stadler Löcher gegraben und mit dem Spaten Bodenprofile entnommen. Max Stadler zeigte an praktischen Beispielen woran man eine gute Bodenstruktur erkennt, wie sich Bodendruck auf die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens auswirkt, oder wie Regenwürmer zur Bodenverbesserung beitragen. In guten, gesunden Böden kann das Gewicht der Regenwürmer zum Beispiel bis zu 2,5 Tonnen je Hektar ausmachen.

In der praktischen Vorführung wurde die mit etwa 20 m³/ha begüllte Fläche einmal mit einer Scheibenegge und einmal mit der Kreiselegge bearbeitet. Dabei konnte die unterschiedliche Durchmischung der organischen Substanz und die Tiefenführung der beiden Geräte beurteilt werden.

Abschließend wurde das bearbeitete Feld noch mit Silomais bestellt. Auch hier kam ein Maissägerät mit Scheibenschare zum Einsatz.

An dem äußerst Praxis bezogenen Vorführung beteiligten sich eine erfreulich Anzahl an interessierten Landwirten.

Gerade im Seeneinzugsgebiet wird die Ansaat von Zwischenfrüchten zur Bodenstabilisierung und Erosionsschutz immer mehr an Bedeutung gewinnen.